Willkommen

Hoheslied 2 (Einheits-Übersetzung)

2,8-14;

8 Horch! Mein Geliebter! /
Sieh da, er kommt. Er springt über die Berge, /
hüpft über die Hügel.
9 Der Gazelle gleicht mein Geliebter, /
dem jungen Hirsch. Ja, draußen steht er /
an der Wand unsres Hauses; er blickt durch die Fenster, /
späht durch die Gitter.
10 Der Geliebte spricht zu mir: /
Steh auf, meine Freundin, /
meine Schöne, so komm doch!
11 Denn vorbei ist der Winter, /
verrauscht der Regen.
12 Auf der Flur erscheinen die Blumen; /
die Zeit zum Singen ist da. Die Stimme der Turteltaube /
ist zu hören in unserem Land.
13 Am Feigenbaum reifen die ersten Früchte; /
die blühenden Reben duften. Steh auf, meine Freundin, /
meine Schöne, so komm doch!
14 Meine Taube im Felsennest, /
versteckt an der Steilwand, dein Gesicht lass mich sehen, /
deine Stimme hören! Denn süß ist deine Stimme, /
lieblich dein Gesicht.

7,11 – 14;

11 Ich gehöre meinem Geliebten /
und ihn verlangt nach mir.
12 Komm, mein Geliebter, wandern wir auf das Land, /
schlafen wir in den Dörfern.
13 Früh wollen wir dann zu den Weinbergen gehen /
und sehen, ob der Weinstock schon treibt, ob die Rebenblüte sich öffnet, /
ob die Granatbäume blühen. /
Dort schenke ich dir meine Liebe.
14 Die Liebesäpfel duften; /
an unsrer Tür warten alle köstlichen Früchte, frische und solche vom Vorjahr; /
für dich hab ich sie aufgehoben, Geliebter.

 

Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Freitag, 22. Februar 2019
Kein Mensch im Land wird noch klagen, er sei von Krankheit und Schwäche geplagt; denn die Schuld des Volkes ist vergeben.
Durch unsern Herrn Jesus Christus haben wir den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen.