Schatzkiste

34. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Hamburg – eine Reise, die sich gelohnt hat!

Unter dem Thema „Soviel du brauchst“ stand in diesem Jahr der Kirchentag, zu dem Bürgermeister Olaf Scholz über 100.000 Gäste aus vielen Ländern und Bundesländern in die Hansestadt willkommen hieß.

Als ich gerade noch einmal in den verschiedenen Heften und Zeitungen blätterte, rieselte der Sand heraus, den wir zum Eröffnungsgottesdienst in unserer Tüte erhielten. Er pflanzt sich nun fort, inspiriert, amüsiert und lädt zum Erinnern ein.

 

Wie viele Begegnungen kamen zustande, z.B. auch zwischen mir und unserem Partnerpfarrer Ekkehard Brach aus der Dortmunder Lydia-Gemeinde.

Wir trafen uns vor dem Rathaus zum Eröffnungsgottesdienst zwischen Tausenden von Ankommenden. Auch aus unserer Gemeinde waren einige mitgekommen; wir sahen uns bestenfalls zwischen den Veranstaltungen und das eher zufällig, denn es gab über 2000 Angebote für jedes Profil, jedes Alter und sogar verschiedene Religionen.

Es war eine sehr gefüllte Innenstadt zum „Abend der Begegnung“: alle Kirchenkreise der fusionierten Landeskirche Nord präsentierten sich, auch mit Kulinarischem. 5000 Pfadfinderhelfer sorgen ebenso für Ordnung wie 5000 Bläser für fröhliches Christensingen.

Bedeutende Persönlichkeiten aus Kirche und Politik füllten die Messehallen: so war Gutes von Frau Merkel über deutsche Verantwortung für die Weltgemeinschaft aus christlicher Sicht zu hören,

Herr Steinmeyer, Frau Göring-Eckart und der Bundespräsident Joachim Gauck überzeugten durch ihr Engagement für christliche Werte und Verantwortung.

Der Schwerpunkt lag auf der wirtschaftspolitischen Frage: wie viel brauchen wir wirklich? Ist die Schraube des Wachstums bereits überdreht? Alternative Konzepte und Projekte ließen sich in die Karten sehen. Manches ist gleich umsetzbar, anderes in weiter global zu lösender Ferne.

Der „Markt der Möglichkeiten“ gab einen kleinen Einblick in hunderte solcher Projekte und Aktionen, von denen wir als Kirchengemeinde z.B. das Gastav-Adolf-Werk unterstützen mit vornehmlich osteuropäischen Hilfsprojekten.

Unsere kreiskirchliche Jugend hatte ein Straßentheater zum Thema einstudiert und führte es an mehreren Orten auf: Trommeln und eine große Figur luden zur Auseinandersetzung damit ein. -

Auf jeden Fall gibt’s in zwei Jahren wieder einen Kirchentag, in Stuttgart. Da kommen hoffentlich wieder einige von uns mit!   

Christina Trodler

Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Freitag, 20. Juli 2018
Ich will sie durchs Feuer gehen lassen und läutern, wie man Silber läutert, und prüfen, wie man Gold prüft. Dann werden sie meinen Namen anrufen, und ich will sie erhören.
Paulus schreibt: Wir rühmen uns der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung.