Schatzkiste

Fahrt nach WittenbergeAm Samstag, den 5. Mai fuhren die Konfirmanden mit ihren Eltern zusammen in die Lutherstadt Wittenberg. Unsere Gruppe passte gerade in einen Kleinbus, der uns dank Herrn Hundertmark von Hohenschönhausen dorthin brachte.

Die erste Station war die Schlosskirche, wo sich bereits so viele Touristen tummelten, dass wir aufgefordert wurden, unsere interne „Führung“ zu unterlassen. Leise schlichen wir uns zu den Grabmalen von Martin Luther und Philipp Melanchthon, die als damalige Professoren in der Universitätskirche beigesetzt wurden.
Die Thesentür war längst nicht mehr die ursprüngliche, aber der reiche Schmuck der Kirche faszinierte uns doch sehr.


Die Führung durch das Lutherhaus war ebenfalls recht aufschlussreich, sahen wir doch die Stätten von Luthers Alltagsleben ebenso wie seine Arbeitswelt mit zahllosen uralten Büchern, Schriftstücken und Briefen, unter anderem auch die berühmte Bannschrift von Papst Leo X.
Die 10 Gebote wurden uns in einem großen Tafelgemälde der Lucas-Cranach-Schule vor Augen geführt und erinnerten manchen von uns daran, dass wir sie ja auswendig lernen wollen oder schon gelernt hatten.

Ein festliches Mittagessen stärkte uns im Hotel „Goldener Adler“, so dass wir trotz regnerischem Wetter noch über den Markt zur Marienkirche gingen, in der Luther 1200 Predigten gehalten hatte. Das berühmte Altarbild von Lucas Cranach beschäftigte uns zum Abschluss und stellte uns einzelne Reformatoren vor Augen, die als Jünger mit Jesus das letzte Abendmahl feierten.

Nach einer guten Tasse Kaffee und einem feinen Stück Kuchen eilten wir raschen Schrittes durch emsiges Markttreiben eines Radrennens aus dem Regen ins geräumige Auto, das uns wieder nach Hause brachte.

Für mich war es ein schöner und inhaltsreicher Ausflug, der ja nicht als ein Abschied zu sehen sein soll, aber ein wenig doch so ist.
Danke an Herrn Hundertmark für seine Unterstützung!
Christina Trodler