Kind und Familie

Christenlehre

Christenlehre in vier Punkten erklärt:  

  • Ihren Ursprung nahm die Christenlehre in der DDR. In den Schulen wurde Ende der 50er Jahre die christliche Unterweisung verboten. Die Räume der Kirche boten Schutz und Sicherheit, den Kindern weiterhin vom Glauben erzählen zu können.
  • Für mich liegt der Hauptpunkt in der Begegnung mit den Erlebnissen der Bibel in der heutigen Zeit. Was heißt es denn „Blinde können sehen und Lahme gehen“? Warum bitten Menschen Gott in den Psalmen z.B.: dass die Nichtgläubigen vergehen sollen? Was  habe ich davon, an Gott zu glauben?  Das sind Fragen, die auch uns Erwachsenen immer wieder begegnen. Und gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass wir über den Sinn unseres Glaubens Auskunft geben.  Bevor die Kinder jedoch feststellen können, die Inhalte haben auch mit ihnen zu tun, sind Vertrauen und Geborgenheit das Hauptmerkmal der Christenlehre.
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Christenlehre - donnerstags

Christenlehre

wöchentlich donnerstags, (außer in den Ferien)      
Klassen 1-6: 16-17 Uhr - im Gemeindehaus, Eingang über die Hofseite

kleiner Bericht

(Januar 2017)

Wir sitzen im Christenlehreraum und beginnen mit einem Lied.
Doch vorher kommt oft der Satz: „Was machen wir heute?“, Arbeitsmaterialien liegen bereit, die die Neugierde der Kinder wecken… und nach dem Singen? - - -

„ Lass mich mal durch!“ Eine Frau drängt mich zur Seite. Sie hat ein Kind auf dem Arm.
„Warum?“, sage ich.
Die Frau sieht mich an.
„Da ist Jesus, der Rabbi aus Nazareth. Sie nennen ihn den Sohn des Höchsten.“
Und mit leuchtenden Augen erzählt sie weiter: „Er bringt neue Hoffnung und hat ein Herz für die Kleinen.“
Und dann sehe ich, ihr folgen weitere Frauen und Kinder. Sie sind so viele. Das geht nicht, sie stören Jesus. ….
Und schon höre ich seine Stimme: „Lasst sie alle durch. …. Ich beschenke sie mit Gottes Segen.“

Gottes Segen, das ist doch wunderbar - wie eine Hand, die Schutz bietet, wie ein zärtliches Lächeln, das Mut macht ….
– in der Christenlehre hören die Kinder die Geschichten aus der Bibel, die viel mehr sind, als Geschichten. In ihnen steckt so viel Lebensweisheit und immer auch ein Geheimnis – diese Geschichten sind nicht nur gut anzuhören und sich in ihnen wohlzufühlen, sie rütteln auf, lassen sich hinterfragen, sie trösten, sie schenken Hoffnung und bieten immer ein Mehr – Gott ist in diesen Geschichten.

aus der ChristenlehreDen Kindern entlocke ich dann Ideen, wie diese Geschichten in unser heutiges Leben passen. Jedes Mal ist dieses Erleben eine Entdeckungstour... und es ist berührend, lässt mich staunen, wie sie ihrem Glauben Ausdruck verleihen.

Dagmar Schäfer