titel 05

Die Sanierungsarbeiten an der Taborkirche sind abgeschlossen!
Am 26. Juni 2017 war die lange erwartete Bau-Abnahme, bei der offiziell die Sanierungsarbeiten an der Fassade der Taborkirche endeten. Wenn wir zurückschauen, so sind damit nach gut einem Jahr Bautätigkeit viele bauliche Maßnahmen vollendet worden.P1040146b

Am 8. Juni 2016 war die erste Bauberatung. Hier wurde der Fortgang der Sanierung durch die Planer begleitet. Insgesamt 28 Bauberatungen waren nötig, um die Qualität und die Termintreue so gut wie möglich zu sichern, und um auf die im Verlauf der Monate aufgetretenen "Überraschungen" zu reagieren. Leider war durch den verspäteten Beginn (statt Anfang April erst in der zweiten Maihälfte 2016) eine „Überwinterung“ nötig geworden. Eine Übersicht über die wichtigsten Zwischenetappen finden Sie hier.

Der Architekt Frank-Ernest Nitzsche (5. v.r.)  erläuterte bei der Abnahme die Ergebnisse der Sanierungsmaßnahmen. Neben Frau Gärtner (4. v.l.) vom Bauamt des Konsistoriums, neben Herrn Dr. Fisch (6. v.l.) und Frau Bergmann (4. v.r.) von den Denkmalschutzbehörden und neben den Verantwortlichen der beteiligten Gewerke waren auch einige Gemeindeglieder dabei.

In den Monaten vorher hatten sich noch einige dramatische Ereignisse abgespielt:Mauerbogen unter dem Orgelanbau

Anfang Mai hatten zwei Einbrecher die erst einige Wochen vorher eingesetzte Tür am Treppenaufgang aufgebrochen - wir hatten darüber informiert.  --  Am Orgelanbau der Taborkirche fand sich nach der Geländeabsenkung um die Kirche herum ein Mauerbogen, der von Archäologen untersucht wurde, aber keine kultur-historischen Aufschlüsse bot. Für den Bogen wurde dann festgelegt: Vermauerung und Verputzung.   --   Aber auch an den Eingängen der Anbauten waren weitere Arbeiten nötig, die nicht in der ursprünglichen Planung vorgesehen waren. So wurden durch die Absenkung des Geländes Veränderungen an den zum Teil maroden Treppenstufen nötig,

Allen an der Verschönerung und qualitativen Aufwertung unserer Kirche Beteiligten - den Planern (Architekturbüro Nitzsche&Nowak, Görlitz und Ingenieurbüro Niehsen-Baumann, Chemnitz), den Tischlern (Tischlerei Spatzier GmbH, Wiesenburg/Mark), den Elektrikern (Firma EF-ES-WE Elektroanlagen GmbH, Berlin), den Lüftungsbauern (Firma Elektromotor-Ost, Berlin), den Erdarbeitern  (Firma Arion Bau, Berlin) und ganz besonders den Restauratoren (Restaurierungsatelier Tom Zimmermann, Potsdam) - gilt unser Dank!
Auch all denen, die uns finanziell nicht "allein gelassen" haben, wollen wir an dieser Stelle danken: dem Landesdenkmalamt, dem Bauamt der EKBO und dem Kirchenkreis Berlin Nordost.


Die Tabor-Kirche ist nun keine „graue Maus“ mehr, sie strahlt jetzt als ein Kleinod im Zentrum des alten Hohenschönhausen.
Dank auch an alle Menschen aus der Gemeinde, die sich zu vielen Gelegenheiten eingebracht oder mitgeredet haben, allen voran Dietmar Schirmer für sein beharrliches Bemühen um Detailverbesserungen.
Schauen Sie sich einmal in Ruhe die Kirche an, es sind viele Stellen zu entdecken, die von der langen Geschichte zeugen. Z.B. Reste von Rundbögen der ursprünglichen romanischen Fenster oder die „Störungen“ im Mauerwerk durch zugemauerte Fenster, die beim Einbau der Gewölbe in der Kirche um 1470 störten.

Ost-Giebel vorher

Ost-Giebel nachher

 


 

Doch bei aller Zufriedenheit darüber, diese Sanierung mit mäßiger Verzögerung und nur geringer Kostenüberschreitung zu Ende gebracht zu haben: mit dieser Etappe sind die Arbeiten auf dem Kirchengelände noch nicht beendet.
Alle aus der Gemeinde warten auf die für die Nutzung der Kirche wichtigen Verbesserungen, die nicht nur unser Kirchlein als historisch wertvolles Objekt belegen, sondern die der heutigen Gemeinde direkt nutzen:

      auf den Barriere-freien Zugang,
               auf sanitäre Einrichtungen direkt auf dem Gelände (in dieser Frage wollen wir das Provisorium der Baustellen-Toilette erst einmal für die Gemeinde behalten),
  und auch auf Räumlichkeiten, die zum Beispiel für den parallelen Kindergottesdienst nutzbar sind.


Für das erste Vorhaben wurden bereits bei den nun abgeschlossenen Arbeiten Vorbereitungen getroffen und Absprachen mit Behörden geführt.  Allerdings stehen wir als Bauherren wie viele heute in Berlin in der Engpasssituation auf dem Bausektor.
Es ist momentan schwer geeignete Fachkräfte zu binden, und daher können wir für die bereits genannten weiteren Wünsche noch keine Realisierungstermine nennen. Aber wir sind mit aller Intensität daran Stück für Stück die Pläne umzusetzen. So hoffen wir den Barriere-freien Zugang in der ersten Hälfte 2018 realisiert zu bekommen.
Wir werden Sie weiter informieren und hoffen dann auch auf Ihre Gebete und begleitenden Gedanken, aber auch auf Spenden, da die kommenden Arbeiten in viel stärkerem Maß von der Gemeinde zu tragen sind.
                 Für den Bauausschuss: Hans Winks

Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Mittwoch, 17. Januar 2018
Sie sollen mein Eigentum sein, und ich will mich ihrer erbarmen, wie ein Mann sich seines Sohnes erbarmt, der ihm dient.
Die ihn aufnahmen, denen gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.